Amnesty International Koordinationsgruppe Kolumbien

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Koordinationsgruppe Kolumbien

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Alle Beiträge dieser Website in chronologischer Reihenfolge

Emblem der Friedensgemeinde San José de Apartadó, gelegen im Bezirk Apartadó, Departement Antioquia, im äußersten Nordwesten von Kolumbien. © Comunidad de Paz San José de Apartadó

23.03.2017 | Nachrichten

Friedensgemeinde San José de Apartadó feiert zwanzigjähriges Bestehen

Zunahme gewaltsamer Angriffe auf Gemeindebewohner*innen in Monaten vor Jubiläum

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó feiert heute ihr zwanzigjähriges Bestehen. Gleichzeitig haben gewaltsame Übergriffe auf ihre Bewohner*innen und Menschen, die der Gemeinde nahestehen, in den vergangenen Monaten signifikant zugenommen. Wir gratulieren allen Gemeindemitgliedern zu ihrem Jubiläum und verneigen uns vor dem Mut und der Beharrlichkeit, mit denen sie sich seit über zwei Jahrzehnten für Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen und für ihr Recht einstehen, nicht Teil des bewaffneten Konfliktes zu sein. Und wir fordern: Kolumbiens Regierung muss die Bewohner*innen von San José de Apartadó endlich wirksam schützen.

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Letzte Vorbereitungen zum feierlichen Auftakt des offiziellen Teils der Friedensverhandlungen zwischen Kolumbiens Regierung und dem „Nationalen Befreiungsheer“ (<em>Ejército de Liberación Nacional</em>, ELN) in einer Villa am Rande von Ecuadors Hauptstadt Quito. 7. Februar 2017. © AFP / Getty Images

07.02.2017 | Pressemitteilung

Anstieg von Morden an Aktivist*innen Gefahr für Friedensprozess

Fast 100 Menschenrechtsverteidiger*innen seit Anfang 2016 in Kolumbien ermordet

Rund 80 Menschenrechtsverteidiger*innen, Gemeindesprecher*innen und Vertreter*innen sozialer Organisationen fielen im Jahr 2016 Mordanschlägen in Kolumbien zum Opfer. Dazu kommen mindestens zehn weitere tödliche Angriffe in den ersten vier Wochen dieses Jahres. Zu den Friedensgesprächen, die Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe ELN heute offiziell aufgenommen haben, ruft Amnesty International die Behörden des Landes auf, unverzüglich wirksame Schutzmaßnahmen für alle Aktivist*innen einzurichten, die sich in Gefahr befinden. Die landesweit wachsende Gewalt gegen die Zivilgesellschaft kann Kolumbiens Friedensprozess ernsthaft gefährden.

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Online-Petition: Fordern Sie von Präsident Juan Manuel Santos Calderón sofortigen wirksamen Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen, Gemeinde-Sprecher*innen und Vertreter*innen sozialer Organisationen in Kolumbien. Eine Aktion der spanischen Sektion von Amnesty International.

30.01.2017 | Petition

80 ermordete Aktivist*innen im Jahr des Friedens

Online-Petition: Fordern Sie von Kolumbiens Präsident Santos wirksamen Schutz für Menschenrechtsverteidiger*innen

Im Jahr 2016 wurden in Kolumbien fast 80 Menschen ermordet, die Menschenrechte verteidigt haben — trotz des historischen Friedensschlusses zwischen Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC. Amnesty International Spanien wendet sich deshalb in einer Online-Petition an Kolumbiens Präsidenten Santos und fordert, Menschenrechtsverteidiger*innen unverzüglich wirksamer zu schützen. Unterstützen Sie unsere Forderung hier mit Ihrer Unterschrift. Den Petitionstext in vollständiger deutscher Übersetzung finden Sie, wenn Sie weiterlesen.

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Friedenskundgebung vor dem Sitz des Kolumbianischen Kongresses auf der Plaza de Bolívar in Bogotá im Herbst 2016. Nach wochenlangen Nachverhandlungen untereinander und mit diversen Kritiker*innen eines ersten Vertragsentwurfes beschlossen die Regierung Kolumbiens und die „Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens“ (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC) am 12. November 2016 ein überarbeitetes Friedensabkommen. Zwei Wochen später unterzeichneten beide Seiten dann den neuen Vertrag offiziell in einem Festakt in Bogotá. Diesen hat das Parlament Kolumbiens nun am 30. November 2016 ratifiziert. Das erste Abkommen von September 2016 war in einer landesweiten Volksabstimmung am 2. Oktober 2016 mit knapper Mehrheit von der Wahlbevölkerung abgelehnt worden. Kein Datum. © Guillermo Legaria, AFP / Getty Images

01.12.2016 | Pressemitteilung

Friedensvertrag muss Tür für Gerechtigkeit öffnen

Kolumbiens Kongress ratifiziert überarbeiteten Friedensvertrag von Regierung und FARC

Der Kongress Kolumbiens hat in der vergangenen Nacht eine überarbeite Fassung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC ratifiziert. Die Annahme des Vertrages im Parlament macht den Weg frei für die Demobilisierung der Guerilla-Kämpfer*innen. Amnesty International fordert, dass in der bevorstehenden Umsetzung des Abkommens den Opfern des Konfliktes ihr Recht auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung im Einklang mit internationalen Menschenrechtsnormen und -standards garantiert werden muss.

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Kolumbiens Präsident Santos Calderón mit seiner Frau María Clemencia Rodríguez de Santos, nachdem sie am 2. Oktober 2016 in Bogotá an der Volksabstimmung über den Friedensvertrag zwischen der Regierung und den <em>Revolutionären Streitkräften Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC) teilgenommen hatten. Die Wahlbevölkerung lehnte das Abkommen mit knapper Mehrheit ab. 2. Oktober 2016. © Getty Images

07.10.2016 | Presseerklärung

Kolumbiens Präsident Santos erhält Friedensnobelpreis

Preisvergabe zeigt, dass Kolumbien Hoffnung auf Frieden mit Gerechtigkeit nicht den Rücken kehren darf: Salil Shetty, Generalsekretär von Amnesty International

Wie das Norwegische Nobelkomitee am 7. Oktober 2016 bekannt gab, geht der diesjährige Friedensnobelpreis an Kolumbiens Präsidenten Juan Manuel Santos Calderón "für sein entschlossenes Bemühen den über 50-jährigen Bürgerkrieg im Land zu beenden". Die Preisvergabe unterstreicht die Erwartung, dass Kolumbien seine Suche nach einem Frieden mit Gerechtigkeit nicht aufgeben darf, sagt dazu Amnesty International.

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Nach dem Referendum über den Friedensvertrag zwischen Kolumbiens Regierung und den <em>Revolutionären Streitkräften Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC) am 2. Oktober 2016 werden in Cali die Stimmzettel ausgezählt. Die Wahlbevölkerung hat das Abkommen mit knapper Mehrheit abgelehnt. 2. Oktober 2016. © Luis Robayo, AFP / Getty Images

02.10.2016 | Pressemitteilung

"Nein" zum Friedensvertrag in Volksabstimmung verpasste Chance auf Frieden

Amnesty International fordert: Trotz Ablehnung des Friedensvertrages von Regierung und FARC durch die Bevölkerung muss Friedensprojekt weitergehen

In einer landesweiten Volksabstimmung am 2. Oktober 2016 hat sich eine knappe Mehrheit der Wahlbevölkerung Kolumbiens gegen das Friedesabkommen ausgesprochen, das die Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC am 24. August 2016 nach über vierjährigen Verhandlungen geschlossen hatten. Amnesty International fordert, dass Kolumbien trotz dieses Ergebnisses nicht von seinem Weg hin zu Frieden abweichen sollte.

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Vorbereitungen zur offiziellen Unterzeichnung des abschließenden Friedensabkommens zwischen der Regierung Kolumbiens und den <em>Revolutionären Streitkräften Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC). Der protokollarische Festakt fand am 26. September 2016 in der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena de Indias statt. 26. September 2016. © Luis Robayo, AFP / Getty Images

26.09.2016 | Pressemitteilung

Historisches Friedensabkommen muss Gerechtigkeit und Ende von Menschenrechtsverstößen sicherstellen

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC unterzeichnen offiziell Friedensvertrag

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC haben nach über vierjährigen Verhandlungen am 26. September 2016 offiziell ein Friedensabkommen unterzeichnet. Amnesty International fordert, dass der Vertrag und insbesondere das darin vorgesehene transitional justice-Modell nun unbedingt im Einklang mit den Normen und Standards umgesetzt werden muss, die das Völkerrecht für die Rechte von Opfern von Menschenrechtsverletzungen vorsieht. Außerdem müssen die Behörden in Kolumbien endlich wirksame Schritte unternehmen, um die bewaffneten Gruppen, die heute die Zivilbevölkerung weiter attackieren, zu bekämpfen und diejenigen, die sie unterstützen, vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen.

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Kämpfer*innen der <em>Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC). Ohne Datum. © AP Graphics Bank

05.09.2016 | Dokumentation

Dokumentation zur Podiumsdiskussion "Offene Wunden: Wie viel Gerechtigkeit verträgt Frieden?"

Info-Broschüre zeichnet Berliner Podiumsgespräch über Kolumbiens neues transitional justice-System nach

Kolumbien erhält nach Inkrafttreten des am 24. August 2016 beschlossenen Friedensvertrages zwischen der Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC ein neues Justizwesen, das alle Straftaten, die die Parteien im bewaffneten Konflikt des Landes begangen haben, gerichtlich aufarbeiten soll. Ein Berliner Podiumsgespräch analysierte im Juni 2016 wie weit das Land mit seiner künftigen "Sondergerichtsbarkeit für den Frieden" dem Recht auf Gerechtigkeit der Oper von Menschenrechtsverbrechen nachkommt. Die Broschüre "Heilende Wunden: Mit Gerechtigkeit zu Frieden" zeichnet die Diskussion nun nach und ergänzt sie um viele Hintergrund-Informationen zu Kolumbiens neuem transitional justice-System.

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Vertreter der FARC, der kubanischen und der kolumbianischen Regierung bei den Friedensverhandlungen in Havana, Kuba, am 24. August 2016. © AFP/Getty Images

25.08.2016 | Pressemitteilung

Historisches Abkommen bringt Hoffnung auf Frieden

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC schließen ihre Friedensverhandlungen ab

Nach mehr als 50 Jahren bewaffneter Auseinandersetzungen in Kolumbien haben die Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC bekannt gegeben, dass sie sich auf einen abschließenden Friedensvertrag geeinigt haben. Amnesty International begrüßt den Abschluss der Gespräche als einen bedeutsamen und seit Langem herbei gesehnten Schritt, der Hoffnung bringt, dass in Kolumbien endlich Frieden herrscht.

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Zerstörung von Waffen in der kolumbianischen Stadt Sogamoso (Departement Boyacá), die unter anderem von den Guerilla-Gruppen ELN und FARC stammen. November 2014. © AFP/Getty Images

23.06.2016 | Pressemitteilung

Bilateraler Waffenstillstand zwischen Kolumbiens Regierung und den FARC

Amnesty International fordert wirksameren Schutz für bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen und Gemeinden

Historischer Schritt nach vorn: Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC einigen sich auf einen Fahrplan für einen endgültigen bilateralen Waffenstillstand und das Ende aller Kampfhandlungen.

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Friedensdemonstration in Bogotá, Kolumbien. © AP Graphics Bank

11.05.2016 | Veranstaltungshinweis

OFFENE WUNDEN: WIE VIEL GERECHTIGKEIT VERTRÄGT FRIEDEN?

Podiumsdiskussion zur neuen Übergangsjustiz in Kolumbien am 1. Juni 2016 in Berlin

Mitte Dezember 2015 beschlossen Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC den Rahmen für ein Übergangsjustizsystem, das künftig Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsverstöße aller Konfliktparteien aufarbeiten soll. Bisher kommen in Kolumbien in über 9 von 10 Fällen Täter*innen selbst bei schwersten Verbrechen straflos davon. Diese Straflosigkeit trägt seit fast 70 Jahren wesentlich dazu bei, dass der bewaffnete Konflikt im Land bis heute andauert. Die Einigung der Verhandlungsparteien wirft nicht zuletzt deshalb viele Fragen auf.

Für wie viel Gerechtigkeit Kolumbien mit seiner neuen Übergangsjustiz sorgen, wie viel Gerechtigkeit der bevorstehende Friedensprozess im Land (er)tragen kann und wie diese Gratwanderung in anderen Staaten, etwa den Ländern des ehemaligen Jugoslawien, bewältigt wurde, darüber diskutieren:

  • Padre DARÍO ECHEVERRI │ Generalsekretär der Nationalen Versöhnungskommission Kolumbiens
  • MdB TOM KOENIGS │ Sonderbeauftragter des Bundesministers des Auswärtigen zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien
  • NATASCHA ZUPAN │ Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung, FriEnt
  • SOLOMON SACCO │ Leiter des Programms gegen Straflosigkeit im Internationalen Sekretariat von Amnesty International


am MITTWOCH, 1. JUNI 2016 │ 19.30 – 21.30 UHR

im HAUS DER DEUTSCHEN CARITAS
Reinhardtstraße 13, 10117 Berlin
(U Oranienburger Tor: U6, Tram M1 und 12)

Um ANMELDUNG wird gebeten an mail@kolko.net (Betreff: „Offene Wunden“) bis Freitag, 27. Mai 2016.
Empfang im Anschluss. Für deutsch-spanisch-englische Simultanübersetzung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.


AMNESTY INTERNATIONAL, CARITAS INTERNATIONAL und KOLKO E. V. freuen sich über Ihr / Euer Kommen!


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Zerstörung von Waffen in der kolumbianischen Stadt Sogamoso (Departement Boyacá), die unter anderem von den Guerilla-Gruppen ELN und FARC stammen. November 2014. © AFP/Getty Images

30.03.2016 | Pressemitteilung

Friedensgespräche mit dem ELN

Amnesty International fordert: Gerechtigkeit für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen

In Kolumbien haben die Regierung und das "Nationale Befreiungsheer" (Ejército de Liberación Nacional, ELN), die zweitgrößte Guerilla-Gruppe des Landes, Friedensverhandlungen angekündigt. Die Rechte der Opfer von Menschenrechtsverletzungen sollten im Zentrum der Gespräche stehen.

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Grasende Viehherde auf dem Land der Kleinbauern-Gemeinde El Porvenir im Gemeindebezirk Puerto Gaitán, Departement Meta. Auch auf dem Kollektivland der 34 afrokolumbianischen Flussgemeinden am Curvaradó und Jiguamiandó im Department Chocó wird vielerorts illegal Vieh von Unternehmen geweidet. Doch nicht nur RinderzüchterInnen beuten das äußerst fruchtbare und rohstoffreiche Kollektivland am Unterlauf des Atrato unrechtmäßig aus. Andere Unternehmen bauen hier illegal Ölpalmen an, schlagen Edelhölzer ein, pflanzen Maniok und vor allem Bananen. Selbst Gold soll hier womöglich bald geschürft werden. © Corporación Jurídica Yira Castro

20.12.2015 | Interview

"Ohne unser Land sind wir niemand"

Gemeindesprecher Enrique Cabezas berichtet über Vertreibung und Landraub an den Flüssen Curvaradó und Jiguamiandó in Nordwest-Kolumbien

Wer in Kolumbien geraubtes Land zurückfordert, begibt sich in Lebensgefahr. 1997 vertrieben Streitkräfte gemeinsam mit Paramilitärs über 4.000 AfrokolumbianerInnen an den Flüssen Curvaradó und Jiguamiandó gewaltsam aus ihren Dörfern. In Sicherheit und Würde auf ihrem Land leben, können die Betroffenen auch heute nicht. Ein Gespräch mit Gemeindesprecher Enrique Cabezas über Flucht, Straflosigkeit und die schwierige Rückkehr auf einen reichen Flecken Erde inmitten eines nicht enden wollenden Konflikts.


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Nachdem sie 2012 gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben worden waren, errichten indigene Familien ein Camp im Schutze eines Schulgebäudes in Aguasal, einer Gemeinde des indigenen Kollektivlandes (<em>resguardo</em>) von Alto Andágueda in Kolumbien (Departement Chocó). Amnesty International dokumentiert ihren Fall im neuen Kolumbien-Bericht <em>Land zurückgeben, Frieden sichern: Territorialrechte indigener und afrokolumbianischer Gruppen</em>. © Steve Cagan

05.11.2015 | Bericht

Wirtschaftsinteressen verhindern wirksamen Zugang ethnischer Gemeinden zu Land

Neuer Kolumbien-Bericht zu Landraub und Landrückgabe von Amnesty International

Bei der Rückgabe geraubten Landes an indigene und afrokolumbianische Gruppen haben die Behörden in Kolumbien kaum Fortschritte erzielt, stellt Amnesty International in einem neuen Bericht fest. Verhindert haben dies in vielen Fällen auch Wirtschaftsinteressen. Die Regierung muss deshalb endlich dem Recht ethnischer Gemeinden, selbst darüber zu entscheiden, wie ihr Land genutzt wird, Vorrang einräumen vor den Interessen von Unternehmen, die dieses Land nutzen wollen.

Anhand der Fälle der indigenen Gemeinde Alto Andágueda (Departement Chocó) und der afrokolumbianischen Gemeinde La Toma (Departement Cauca) zeigt Amnesty International auf, warum ethnische Gemeinschaften in Kolumbien ihr Land – selbst wenn es ihnen gehört – nach wie vor kaum frei nach ihren Wünschen, in Sicherheit und in Würde nutzen können.

Zum Bericht Land zurückgeben, Frieden sichern: Territorialrechte indigener und afrokolumbianischer Gruppen in deutscher Fassung geht es hier.


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Durch Regengüsse geflutete Savanne in El Porvenir, Gemeindebezirk Puerto Gaitán, Departement Meta. Die meisten Kleinbauern und -bäuerinnen aus El Porvenir wurden durch Drohungen, Morde und Fälle von Verschwindenlassen von ihrem Land vertrieben, die paramilitärische Gruppen um den Edelsteinhändler und Unternehmer Víctor Carranza über 30 Jahre lang immer wieder gegen die Gemeindemitglieder verübt haben. Auch heute streiten sie mit den Nachkommen des 'Smaragd-Zaren' um die Rückgabe ihres Landes. Sie sehen sich weiter gewaltsamen Übergriffen und Drohungen ausgesetzt. Ihr Fall ist zusammen mit vier weiteren im Amnesty-International-Bericht zum Landrückgabe-Prozess in Kolumbien dokumentiert. © Corporación Jurídica Yira Castro

01.07.2015 | Bericht

Update Landraub und Landrückgabe

Amnesty International-Bericht zu Landrückgabe in Kolumbien in aktualisierter Zusammenfassung auf Deutsch verfügbar

Am 01. Januar 2012 ist in Kolumbien das sogenannte Opfer- und Landrückgabe-Gesetz (Ley 1448 de Víctimas y Restitución de Tierras) in Kraft getreten. Über das Gesetz sollen in den kommenden zehn Jahren die verschiedenen Opfergruppen des internen bewaffneten Konfliktes entschädigt und Menschen, die vertrieben und denen im Zusammenhang mit den bewaffneten Auseinandersetzungen Land gestohlen wurde, dieses zurückgegeben werden.

Im Bericht Ein Landtitel reicht nicht: Landrückgabe in Kolumbien nachhaltig durchführen analysiert Amnesty International aus Menschenrechtsperspektive, wie der Landrückgabe-Prozess in seinen ersten drei Jahren umgesetzt worden ist.

Der Bericht ist nun in einer aktualisierten Zusammenfassung auf Deutsch verfügbar und kann hier heruntergeladen werden.

Der Originalbericht von November 2014 in englischer Sprache kann hier und in spanischer Sprache hier heruntergeladen werden.

Zu den Hintergründen von Vertreibung, Landraub und Landrückgabe in Kolumbien hat Amnesty International hier eine kurze Übersicht erstellt und zum Opfer- und Landrückgabe-Gesetz hier eine Kurzanalyse.

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Ein Stück Land in El Carpintero, Gemeinde Cabuyaro, Departement Meta. Die meisten Kleinbauern und -bäuerinnen aus El Carpintero wurden durch eine Welle von Morden und Fällen von Verschwindenlassen vertrieben, die paramilitärische Gruppen Ende der 1990er Jahre gegen die Gemeindemitglieder verübten. Unermüdlich versuchen viele seit Jahren in Sicherheit auf ihr Land zurückzukehren. Das Opfer- und Landrückgabe-Gesetz 1448 – 2012 in Kraft getreten – hat ihnen neue Hoffnung gegeben, dass ihr Traum am Ende doch noch Wirklichkeit werden könnte. Ihr Fall ist zusammen mit vier weiteren im Amnesty-International-Bericht von November 2014 zum Landrückgabe-Prozess in Kolumbien dokumentiert. © Corporación Claretiana Norman Pérez Bello – Centro Claretiano de Investigación y Educación Popular

24.04.2015 | Veranstaltungshinweis

Podiumsdiskussion am 24.04.2015 in Berlin: LANDRAUB UND LANDRÜCKGABE IN KOLUMBIEN

Seit drei Jahren bemüht sich die Regierung Kolumbiens, gewaltsam geraubtes Land an Millionen Vertriebene zurückzugeben. Land tatsächlich zurückerhalten, haben bisher viel weniger als erhofft. Gewachsen sind hingegen die Gefahren für diejenigen, die sich für die Rückgabe gestohlenen Landes und die Rechte der Opfer stark machen. Mit den Menschenrechtsverteidigerinnen Belinda Márquez und Claudia Erazo beleuchten Amnesty International und Misereor in der VERANSTALTUNG "Bedroht, vertrieben, bestohlen - mutiger denn je" die Ursachen von Landraub und Vertreibung in ihrer Heimat und die Perspektiven der schwierigen Landrückgabe inmitten eines nach wie vor andauernden bewaffneten Konfliktes.

  • am Freitag, 24. April 2015, 18.30 Uhr im taz.café (Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin, U Kochstraße: U6, M29)
  • mit Belinda Márquez, Sprecherin der Kleinbäuerinnenvereinigung ASOMUPROCA in der Gemeinde Playones de Pivijay, Departement Magdalena, und Claudia Erazo, Anwältin und Direktorin des kolumbianischen Menschenrechtszentrums Corporación Jurídica Yira Castro
  • Moderation und Einführung zu Landraub und Menschenrechten: Dr. Verena Haan, Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte bei Amnesty Deutschland
  • Im Anschluss zeigen wir den Dokumentarfilm 'Tranquilandia' (2014, 56min, OmdtU) von Joel Stängle.

Der Veranstaltungsflyer ist hier zu finden.

Wir freuen uns über Ihr Kommen!

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01.12.2014 | Kurzanalyse

Polizei- und Militärjustiz in Kolumbien: Amnesty International lehnt geplante Gesetzreform ab

Kolumbiens Polizei und Militär, neben paramilitärischen und Guerilla-Verbänden Hauptakteure im internen bewaffneten Konflikt des Landes, haben sich wie diese Gruppen einer Vielzahl von Menschenrechtsverbrechen schuldig gemacht. Die wenigsten TäterInnen jedoch sind jemals für ihre Vergehen belangt worden. Dazu beigetragen hat auch eine Sondergerichtsbarkeit für Polizei und Militär, die das Anzeigen, Aufklären und Sanktionieren von Straftaten, die die staatlichen Sicherheitskräfte begangen haben, immer wieder aktiv behindert und mitunter komplett hintertrieben hat – auch und gerade bei Menschenrechtsverbrechen und Völkerrechtsverstößen. Seit einigen Jahren versucht die Regierung Kolumbiens, die ohnehin nicht allzu eng gefassten Zuständigkeiten dieses Polizei- und Militärjustizsystems weiter auszudehnen. Ein neuer Gesetzentwurf weist dessen Organen de facto nun sogar vollständige Ermittlungs- und Gerichtshoheit über Schwerstverbrechen wie außergerichtliche Hinrichtungen und sexuelle Gewalt zu.

Eine kurze STELLUNGNAHME, warum Amnesty International die geplante Verfassungsreform des Polizei- und Militärjustizsystems in Kolumbien in ihrer jetzigen Form ablehnt, ist unter dem Titel "Militärjustizreform schürt Straflosigkeit" hier zu finden.

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Ein Stück Land in El Carpintero, Gemeinde Cabuyaro, Departement Meta. Die meisten Kleinbauern und -bäuerinnen aus El Carpintero wurden durch eine Welle von Morden und Fällen von Verschwindenlassen vertrieben, die paramilitärische Gruppen Ende der 1990er Jahre gegen die Gemeindemitglieder verübten. Unermüdlich versuchen viele seit Jahren in Sicherheit auf ihr Land zurückzukehren. Das Opfer- und Landrückgabe-Gesetz 1448 – 2012 in Kraft getreten – hat ihnen neue Hoffnung gegeben, dass ihr Traum am Ende doch noch Wirklichkeit werden könnte. Ihr Fall ist zusammen mit vier weiteren im Amnesty-International-Bericht von November 2014 zum Landrückgabe-Prozess in Kolumbien dokumentiert. © Corporación Claretiana Norman Pérez Bello – Centro Claretiano de Investigación y Educación Popular

27.11.2014 | Bericht

Landraub und Landrückgabe: Neuer Bericht von Amnesty International

Am 01. Januar 2012 ist in Kolumbien das sogenannte Opfer- und Landrückgabe-Gesetz (Ley 1448 de Víctimas y Restitución de Tierras) in Kraft getreten. Über das Gesetz sollen in den kommenden zehn Jahren die verschiedenen Opfergruppen des internen bewaffneten Konfliktes entschädigt und Menschen, die vertrieben und denen im Zusammenhang mit den bewaffneten Auseinandersetzungen Land gestohlen wurde, dieses zurückgegeben werden.

Amnesty International hat heute unter dem Titel "A land title is not enough" einen neuen Bericht veröffentlicht, der aus Menschenrechtsperspektive auf die ersten 2,5 Jahre des Landrückgabe-Prozesses zurückschaut.

Besonders die Drohungen gegen Menschen, die geraubtes Land zurückfordern, sowie diejenigen, die sie dabei unterstützen, beobachtet die Menschenrechtsorganisation mit wachsender Sorge.

Aber auch der äußerst langsame Fortschritt bei der eigentlichen Rückgabe von Land, der Ausschluss verschiedener Opfergruppen vom Recht auf Landrückgabe und die mangelnde Unterstützung der kolumbianischen Behörden bei der längerfristigen Reintegration Vertriebener in ein "normales Leben" nach der Rückgabe von gestohlenem Land bedürfen entschiedener Verbesserungen.

Der BERICHT in englischer Sprache ist hier zu finden, eine Version in Spanisch hier, die englische PRESSEMITTEILUNG zur Veröffentlichung hier und eine kurze FAKTENÜBERSICHT in englischer Sprache hier.

Zu den Hintergründen von Vertreibung, Landraub und Landrückgabe in Kolumbien hat Amnesty International außerdem ein ÜBERSICHTSPAPIER unter dem Titel "Bedroht, vertrieben, bestohlen: Landraub und Landrückgabe in Kolumbien" auf Deutsch erstellt, welche hier zu finden ist.

Eine KURZANALYSE des Opfer- und Landrückgabe-Gesetzes selbst ist hier zu finden, eine DETAILANALYSE hier.

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04.11.2014 | Presseerklärung

Kolumbiens Präsident Santos auf Staatsbesuch in Deutschland

Anlässlich des Besuchs des kolumbianischen Staatspräsidenten Juan Manuel Santos Calderón in Deutschland hat Amnesty International Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sich für die Rechte der Opfer des jahrzehntelangen gewaltsamen bewaffneten Konflikts und einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung einzusetzen.

Hier geht es zur Presseerklärung von Amnesty International Deutschland und hier zur zugehörigen Online-Meldung.

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22.09.2014 | fact sheet

MenschenrechtsverteidigerInnen

MenschenrechtsverteidigerInnen sehen sich in Kolumbien nach wie vor großen Gefahren ausgesetzt.

Hier ist eine aktuelle Übersicht zur Situation von MenschenrechtsverteidigerInnen zu finden, die die Deutsche Menschenrechtskoordination Kolumbien (MRKK), ein Netzwerk deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zu und/oder in Kolumbien arbeiten, erstellt hat und die Amnesty International unterstützt.

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16.09.2014 | Artikel

Kein Frieden ohne Wahrheit und Gerechtigkeit

Kolumbien steht vor entscheidenden Monaten: Seit über sechs Jahrzehnten tobt im Land ein bewaffneter Konflikt zwischen paramilitärischen Verbänden, Guerrilla-Gruppen, Polizei und Militär. Nach eineinhalb Jahren zäher Friedensgespräche in Havanna, Kuba, scheint sich inmitten von Präsidentschafts- und Parlamentswahlen eine Einigung zwischen Regierung und der größten Guerrilla-Gruppe FARC allmählich abzuzeichnen. Ein Friedensprozess mit internationalem Präzedenzcharakter wird wahrscheinlicher.

Das AMNESTY JOURNAL berichtete im Juni 2014 über die aktuellen Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC. Der Text von Matthias Schreiber beleuchtet die Verhandlungen vor allem hinsichtlich der nach wie vor beunruhigenden Menschenrechtslage im Land.

Zum vollständigen Artikel geht es hier.

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12.05.2014

In eigener Sache: Probleme mit dem Postfach

Unser Postfach in Berlin gibt es leider nicht mehr. Bitte schicken Sie keine Petitionen mehr an die Adresse!

Wir bedauern dies sehr und entschuldigen uns für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten!

Bitte schicken Sie die Post an die Koordinationsgruppe an folgende Adresse:

Amnesty International

Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Koordinationsgruppe Kolumbien

Zinnowitzer Straße 8

10115 Berlin

Die Koordinationsgruppe steckt gerade in der Umstrukturierung. Daher bitten wir um Ihr Verständnis, wenn wir er mit Verzögerung auf Ihre Anfrage antworten.

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10.05.2013

Übersetzung "Leid in Hoffnung verwandeln - Menschenrechtsverteidiger_innen in Amerikas"

Die deutsche Übersetzung zum Bericht über Menschenrechtsverteidigerinnen in den Amerikas ist jetzt als pdf zum download verfügbar:

neu "Leid in Hoffnung verwandeln"

Zur Themenseite Menschenrechtsverteidigerinnen geht es hier.

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10.05.2013

Rundbrief der Koordinationsgruppe Kolumbien 2013/I

Neuer Rundbrief der Koordinationsgruppe hier erhältlich.

Wenn Sie unseren Rundbrief regelmäßig (1-3x pro Jahr) per Email erhalten möchten, können Sie ihn über unser Kontaktformular auf dieser Seite bestellen.

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07.03.2013

Deutsche Übersetzung zum aktuellen Bericht zur Strafffreiheit bei Akten sexueller Gewalt im bewaffneten Konflikt

Die deutsche Übersetzung zum Aktualisierungsbericht zur Straflosigkeit bei Fällen konfliktbezogener sexueller Gewalt und Gewalt gegen Frauen steht nun hier zum Download zur Verfügung.

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07.12.2012

Pressemitteilung: geplannte Verfassungsänderung fördert Straflosigkeit

Die geplannte Verfassungsreform fördert die Straflosigkeit bei Menschenrechtsverletzungen durch Angehörige des Militärs und der Polizei.

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung vom 6. Dezember 2012 in Englischer Sprache.

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08.10.2012

Kolumbien - Gerechtigkeit für die Opfer

Nein zu sexueller Gewalt

Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

in Zusammenarbeit mit der Länder-Koordinationsgruppe Kolumbien In dem bewaffneten kolumbianischen Konflikt zwischen den Angehörigen der Sicherheitskräften, den Paramilitärs und Guerillas werden Frauen und Mädchen als „Kriegsbeute“ behandelt. Durch sexuelle Gewalt und sexuelle Versklavung werden Frauen und Mädchen aber auch Frauen, die als Menschenrechtsverteidigerinnen arbeiten oder sich für die Opfer von Gewalt einsetzen, missbraucht. Zusätzlich müssen sie Folter, Vertreibung und Zwangsrekrutierungen erleiden. Durch dieses Vorgehen soll die Zivilbevölkerung eingeschüchtert werden.

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23.08.2012

Kurzbericht: Opfer- und Landrückgabegesetz

Deutsche Übersetzung der Analyse zum Kolumbianischen Opfer- und Landrückgabegesetz (ley de victimas y restitución de tierras) hier erhältlich!

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Aktion für San José de Apartadó

23.08.2012

Rundbrief der Koordinationsgruppe Kolumbien 2012/II

Neuer Rundbrief der Koordinationsgruppe hier erhältlich.

Wenn Sie unseren Rundbrief regelmäßig (1-3x pro Jahr) per Email erhalten möchten, können Sie ihn über unser Kontaktformular auf dieser Seite bestellen.

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05.06.2012

Amnesty Jahresbericht 2012

Amnesty International veröffentlicht den Jahresbericht 2012.

Das Kapitel zu Kolumbien in deutscher Sprache finden Sie hier.

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Abbildung Veranstaltungsflyer Straflosigkeit

27.02.2012

Veranstaltung am Montag, den 05.03.2012, 19 Uhr

Straflosigkeit in Kolumbien - Sexuelle Gewalt im Rahmen des bewaffneten Konflikts

Diskussionsrunde zu dem neuen AI-Bericht über Straflosigkeit bei sexueller Gewalt an Frauen in Kolumbien. Der Bericht bringt das Problem der Straflosigkeit ans Licht und zeigt konkrete Forderungen an die kolumbianische Regierung auf. Mit Ulrike Beck (Kolumbien-Research-Team vom Internationalen Sekretariat von Amnesty International in London) und Anna von Gall (Amnesty Koordinationsgruppe zu Straflosigkeit und Expertin zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen beim European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Berlin).

Veranstaltet von den AI Ko-Gruppen Kolumbien und gegen Straflosigkeit

Adresse: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
Anreise: Tram M4, Bus 200, 142 "Am Friedrichshain"

Ein Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Veranstaltungsflyer zum Herunterladen

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Gewaltlos im Krieg - Veranstaltung am 02. November 2011

30.01.2012

Gewaltlos im Krieg- Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien:

Berichte und Material zum Besuch zweier Mitglieder der Friedensgemeinde im November 2011

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21.09.2011

Sexuelle Gewalt gegen Frauen im bewaffneten Konflikt

Amnesty International veröffentlicht neuen Bericht zu Straflosigkeit bei sexueller Gewalt im bewaffneten Konflikt. Der Bericht zeigt auf, wie die kolumbianische Regierung den überlebenden Opfern sexueller Gewalt ihr Rechte und Unterstützung verweigert und daran scheitert die gravierende Straflosigkeit zu bekämpfen.

Der Bericht ist derzeit als .pdf auf Englisch und Spanisch verfügbar. Wir sind bemüht, zeitnah eine deutsche Übersetzung zur Verfügung zu stellen.

NEU Englische Pressemitteilung vom 21. September 2011

NEU Englischsprachige Zusammenfassung des Berichts

NEU Englischsprachiger Bericht als .pdf 'This is what we demand. Justice!' Impunity for Sexual Violence Against Women in Colombia's Armed Conflict

NEU Bericht in Spanischer Sprache als .pdf

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